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Programm swiss publishing day 30 Juni 2016

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Nach der Drupa die Weichen richtig stellen!

Die Drupa 2016 wird uns mit Neuankündigungen geradezu überschwemmen. Die Konferenz vom 30. Juni 2016 unter dem Motto «Druck packts» zeigt, was für die Zukunft relevant sein wird und welche neuen Geschäftsmodelle sich daraus ergeben.

Programm mit Zeitplan

(als PDF / Änderungen vorbehalten)

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Sessions im Detail

(Änderungen vorbehalten)

Michael Apenberg: Die Druckerei der Zukunft. Welche Geschäftsmodelle versprechen Erfolg?
Die Drupa 2016 wird vollgestopft sein mit digitalen Lösungen und einigen überraschenden Innovationen. Wieder einmal werden tausende von Druckereimanagern die Frage beantworten müssen: "Für welche Technologie oder Lösung ist mein Kunde bereit einen Preis zu zahlen? Welche Geschäftsmodelle haben Zukunft?". Der Hamburger Unternehmensberater Michael Apenberg – seit rund 30 Jahren als Print Business Consultant erfolgreich für die Druckindustrie tätig – wird in seinem Referat versuchen, die richtigen Antworten zu liefern.

Mathias Schunke: Perspektiven für die berührendste Form der Kommunikation
Strukturwandel, Überkapazitäten, veränderte Mediennutzung und digitale Informationsflut: Die Druck- und Medienindustrie steht gegenwärtig vor vielen Herausforderungen. Die Keynote gibt einen Überblick, welche neuen technologischen Highlights auf der Drupa gezeigt wurden und wie sie die nächste Dekade der Druckindustrie prägen werden. Die Kernaufgabe der Druckdienstleister zukünftig wird es sein, mit Hilfe neuer Technologien und einem geeigneten Geschäftsmodell differenzierte Kommunikationslösungen zu schaffen und mit dem Medium Print nachhaltig Wert zu schaffen.

Stephan Jaeggi: «Enthüllung» eines neuen Angebotes von PDFX-ready
PDFX-ready lanciert als Weltneuheit einen neuen Service, der hier erstmals vorgestellt wird. Lassen Sie sich überraschen!

Michael Bromberger: Was bedeutet High Speed Inkjet für zukünftige Printmedien? (Workshop)
HSI - High Speed Inkjet Drucktechnologie wird zukünftig zu den marktbeherrschenden Drucktechnologien zählen. Doch was bietet Sie mir. HSI ist sicher kein Ersatz für den Offsetdruck, trotzdem wird HSI diesen Markt vollständig revolutionieren! Warum das so ist, sowie viele andere u.a. überraschende Kriterien zum Thema Inkjet-Digitaldruck wird Thema dieses Workshops.

Stephan Jaeggi: Variable Daten mit PDF
Einer der grössten Vorteile des Digitaldrucks ist die Möglichkeit, variable Daten zu drucken. Bisher gab es dafür vor allem proprietäre Lösungen einzelner Hersteller. PDF ist von Haus aus nicht sehr gut für variable Daten geeignet. Der neue ISO Standard "PDF/VT" (V = variabel, T = Transaktionsdruck) soll dies ändern. Stephan Jaeggi wird sich auf der drupa intensiv nach entsprechenden Lösungen sowohl bei der Software zur Erzeugung von variablen Daten als auch bei Herstellern von Digitaldrucksystemen umsehen und wird uns die Ergebnisse seiner Schatzsuche präsentieren.

Andy Amrein: Offset oder Inkjet?  Beispiel einer Evaluation
Welche Kriterien stehen nach der drupa bei einem Entscheid in neue Druckmaschinen in einer Druckerei an. Stehen vor allem Qualitätsaspekte oder Geschwindigkeit als Hürde bei einer Investition für die nächsten Jahre im Vordergrund? Andy Amrein erläutert als Geschäftsführer der Kromer Print AG die Evaluation in seinem Betrieb auf Basis seiner an der Drupa gewonnenen Erkenntnisse. René Theiler als Moderator hakt dabei kritsch nach.

Reto Kneubühl/ Tom Röthlisberger: Markenerlebnisse cross und knackig
Die Schweizer KMU Landschaft verändert ihr Gesicht. Vom traditionellen Vertrieb der letzten Jahrzehnte hin zum multisensuellen und interaktiven Marken-Erlebnis – und die Druckbranche ist mitten drin.  Um diesen Kundenansprüchen gerecht zu werden sind innovative Produkte und Dienstleistungen für einen nachhaltigen Erfolg gefragt. Mit der Suite 55 hubs stellt 55 weeks eine modulare Lösung für crossmediales Marketing zur Verfügung, die von Druck bis Digital alle Bedürfnisse abdecken kann.

Edoardo Finotti: Best Practise: Revolution im Digitaldruck von Verpackungen und Displays aus Wellkarton
Das neue Inkjet-System für den Verpackungsdruck bei der Model AG. Das grösste Potential des Digitaldrucks ist die Optimierung der gesamten Supply Chain durch das exakte Produzieren einer bestimmten Losgrösse. Die hohe Verfügbarkeit des Basismaterials (Wellkarton) verkürzt den Rhythmus in den Bestellprozessen um Wochen und vereinfacht den ganzen Herstellprozess der bedruckten Verpackungen gegenüber zum Beispiel einer Offset kaschierten Ausführung.

Jürgen Seitz: WYSIWYG 2.0 - oder: wie entstehen Charakterisierungsdaten heute?
Mit der Entstehung der aktuellen Fogra51-Daten sind neue Wege gezeigt, die Farbigkeit von Druckerzeugnissen im Vorfeld besser darzustellen. Über spektrale Modelle wird die Farbvorhersage unterschiedlicher Ausgabebedingungen in bisher nicht gekannter Qualität möglich. Vielfalt in neuer Qualität wird eine neue Herausforderung.

Mathias Schunke: Harmonisierung der Zertifizierung nach ISO 12647-2
Die Zertifizierung nach ISO 12647-2/PSO ist für viele Druckdienstleister ein strategischer Schritt, um sich im schwierigen Marktumfeld zu behaupten. Bisher gab es für die Schweiz zwei Zertifizierungsanbieter: UgraPSO und swissPSO. Bedingt durch die Marktveränderungen und den Strukturwandel in der Druckindustrie ist es sinnvoll, beide Zertifizierungsschemen zusammenzuführen. Das Referat vermittelt die Eckpunkte des harmonisierten Zertifizierungsschemas sowie die aktuellen Entwicklungen aus dem Normungskomitee ISO/TC 130.

Eddy Senn: Effizienz und Wirtschaftlichkeit mit den neuen PSO-Standards
Produktivität und Wirtschaftlichkeit sind beim Druck zentrale Themen. Um den Workflow schlank zu halten, sollen die PDF-Druckdaten nach vorgegebenen Standards erstellt werden - dies nach Normvorgaben der Zieldefinition und nicht nach subjektiven lithografischen Vorgaben. Ist dies einmal eingespielt, hält sich die Begeisterung, neue Normen bzw. deren Profile einzusetzen, in Grenzen. Schliesslich stellt diese Umstellung einen Eingriff in jetzt bekannte, verstandene und akzeptierte Produktionen dar. Im Referat wird aufgezeigt, wo und an welchen Schrauben gedreht werden muss, um den Anspruch von Effizienz und Wirtschaftlichkeit auch unter den durch die neuen PSO-Normen geänderten Vorzeichen zu erfüllen.

Martin Klein: Die neue Rolle des Druckdienstleisters: Von der integrierten Druckerei zum Marketing-Provider.
Die gute Nachricht: Print ist nicht tot! Aber auch wenn weiterhin Drucksachen benötigt werden – die Beschaffung der Drucksachen, Content Creation und Kundenkommunikation gehen online. Druckdienstleister müssen sich darauf einstellen, online Orders ermöglichen und die internen Prozesse automatisieren. Mit diesem Know-How ist es ein kleiner Schritt zum Multi Channel Publisher und Marketing Provider.

Andreas Weber: Print gewinnt! Dank Inkjet-Druck(?)
Wie und ob Print gewinnt, hängt von vielen Faktoren ab. Inkjet-Druck definiert die industrielle Herstellung von Printmedien neu. Zeit für eine Bestandsaufnahme, die alle (kaum noch zu überblickenden) Neuheiten der drupa 2016 zusammenfasst, plausibel bewertet und in den Kontext mit den gewachsenen Anforderungen im Digitalzeitalter stellt.

Steven Stüdli: Blick hinter die Kulissen eines der grössten Inkjet-Projekte der Schweiz
Trendcommerce verarbeitet für die Migros den CUMULUS-Versand. Mit dem persönlichen Kontoauszug erhalten die Kunden zusätzliche Coupons, die auf das jeweilige Interesse abgestimmt werden: Das ergibt  750'000 Sorten pro Lauf! Produziert wird dies mit einem HP-Inkjet-Rollendrucksystem im Druckzentrum der Trendcommerce in Gossau.